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Zeit für die Energiewende im Eigenheim!
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  • 19. April 2021

Zeit für die Energiewende im Eigenheim!

Von Josefin Heddrich | KOMPAKTMEDIEN Agentur für Kommunikation GmbH

Vor 25 Jahren wurde der Tag der Erneuerbaren Energien ins Leben gerufen und feiert am 24. April 2021 sein Jubiläum. Heute spielen Energieträger wie Sonne, Umweltwärme, Holz oder organische Abfälle eine entscheidende Rolle bei der Wärmeversorgung. Welche Möglichkeiten es gibt, um die ganz persönliche Energiewende zu starten, darüber informiert das Serviceportal Intelligent heizen.

Lösungen, die erneuerbare Ressourcen für die Energie- und Wärmegewinnung nutzen, leisten einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels und haben dazu geführt, dass heute eine große Bandbreite an emissionsarmen Heiztechnologien zur Verfügung steht – von Solarkollektoranlagen über Biomasseheizungen und Wärmepumpen bis hin zu Erneuerbare Energien-Hybridheizungen. Diese Technologien können in das bestehende Heizsystem integriert oder geschickt kombiniert werden. Finanzielle Hilfe bietet die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die Anfang 2021 eingeführt wurde.

Gesetzliche Regularien für mehr Klimaschutz

Bis 2050 will die Bundesregierung eine klimaneutrale Wärmeversorgung erreichen. Bereits 2020 wurden die staatlichen Fördermittel für den Einsatz erneuerbarer Energien aufgestockt. Während die BEG Anreize schafft, in erneuerbare Energien zu investieren, schreibt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) im Neubau die anteilige Nutzung erneuerbarer Energien vor und verbietet im Bestand ab 2026 den Einbau von Öl- oder Kohleheizungen. Die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen wird über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Auch die 2021 eingeführte CO2- Steuer, die mit einer Preiserhöhung für fossile Brennstoffe einhergeht, setzt einen Anreiz für klimafreundliche Energieträger. Ein großer Vorteil von erneuerbaren Energien: Sie lassen sich gut kombinieren.

Erneuerbare Energien als Ergänzung zum bestehenden Heizsystem

Wer mit moderner Brennwerttechnik heizt und Energie einsparen möchte, ohne gleich die ganze Heizungsanlage auszutauschen, kann die bestehende Brennwertheizung durch erneuerbare Energien ergänzen und zu einem hybriden Heizsystem ausbauen. Besonders gut geeignet zum Nachrüsten sind Solaranlagen: Sie können sowohl die Warmwasseraufbereitung übernehmen als auch beim Heizen unterstützen. Die dafür notwendigen Solarkollektoren lassen sich auf den meisten Dächern installieren. Auch wasserführende Pelletöfen lassen sich gut mit einer Brennwertheizung kombinieren: Das in der Wassertasche erwärmte Wasser wird automatisch in einen Pufferspeicher geleitet und kann bei Bedarf in das Heizsystem eingespeist werden. Über den Pufferspeicher kann auch eine Hybrid-Wärmepumpe, die Umweltwärme in Heizwärme umwandelt, mit dem Brennwertkessel verbunden werden. Eine intelligente Steuerung sorgt dafür, dass immer der vorteilhaftere Wärmeerzeuger angesteuert wird. Vor allem Luft-Wasser-Wärmepumpen können ohne größeren Aufwand nachträglich installiert werden. Bei hybriden Lösungen können Einzelgeräte miteinander kombiniert werden, es gibt aber auch Kompaktgeräte. Über die BEG sind folgende Förderzuschüsse möglich:

• 30 Prozent für Solarthermieanlagen
• 35 Prozent für wasserführende Pelletöfen
• 35 Prozent für Wärmepumpe

Erneuerbare Energieträger als alleiniges Heizsystem

Eine andere Möglichkeit ist es, vollständig auf erneuerbare Energieträger umzusteigen. Das bietet sich vor allem im Neubau an, wird aber auch im Bestand mit hohen Fördermitteln durch die BEG belohnt. Besonders lukrativ ist der Austausch einer Ölheizung gegen eine Biomasseanlage, wie beispielsweise eine Pelletheizung. Dann schlägt neben der Austauschprämie Ölheizung zusätzlich der Innovationsbonus Biomasse von fünf Prozent zu Buche – vorausgesetzt die neue Anlage hält die Grenzwerte für Feinstaub von maximal 2,5 Milligramm je Kubikmeter ein. In diesem Fall übernimmt der Staat 55 Prozent der Kosten.

Doppelt gemoppelt: Erneuerbare Energien-Hybridheizung

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, mehrere regenerative Energieträger zu einer Erneuerbare Energien-Hybridheizung (kurz EE-Hybridheizung) zu verbinden. Eine gute Partnerschaft bilden beispielsweise eine Pelletheizung und eine Solarthermieanlage: Die aus der Sonne gespeiste Energie hilft, den Verbrauch an Pellets zu minimieren und im Sommer kann die Pelletheizung ganz ausgeschaltet bleiben. Auch die Kopplung einer Wärmepumpe mit einer Photovoltaik (PV)-Anlage bringt Vorteile: So kann der selbstproduzierte Solarstrom für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden. Je nachdem, welcher energetische Stand mit erneuerbaren Energien erreicht werden soll, kann die Energiebilanz verbessert und Kosten eingespart werden.

Der Zeitpunkt, in alternative Lösungen zu fossilen Brennstoffen zu investieren, ist im Jubiläumsjahr des Tags der erneuerbaren Energien besonders günstig. Mehr zu den neuen Fördermitteln durch die BEG erfahren Sie hier: Förderseite.


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