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So reagiert das Grundwasser auf die nasse Phase
Durch den nassen Herbst sind die Böden aktuell in den obersten Schichten gesättigt. Das Grundwasser reagiert jedoch je nach Region langsamer auf den Niederschlag ©Shutterstock
  • 07. Dezember 2023

So reagiert das Grundwasser auf die nasse Phase

Von Niklas Weise | WetterOnline

Reicht uns das Wasser jetzt?

Die letzten Monate brachten viel Regen: Der Herbst war sogar der nasseste seit 20 Jahren. Doch hat das ausgereicht, um die Grundwasserstände nach den Dürrejahren wieder auf Normalniveau zu bringen? Wir betrachten die Situation für verschiedene Regionen.

Das Jahr 2023 wird insgesamt als nassestes Jahr seit langem in die Wettergeschichte eingehen. Besonders nass waren die vergangenen Herbstmonate. So fiel im November deutschlandweit etwa doppelt so viel Niederschlag wie üblich. Entsprechend sind die Böden bundesweit gesättigt, zumindest in der obersten Schicht bis etwa 30 Zentimeter. Doch durch die trockenen Jahre 2018 bis 2020 und 2022 fehlen in der Niederschlagsbilanz immer noch fast 600 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

So schnell reagiert das Grundwasser

Ob und wie schnell das Grundwasser auf die gefallenen Niederschläge reagiert, hängt von der Tiefe des sogenannten Grundwasserleiters ab. So wird ein Gesteinskörper mit Hohlräumen bezeichnet, der das Grundwasser ableiten kann. Oberflächennahe Leiter in etwa 10 Meter Tiefe reagieren schneller als tiefere in etwa 100 Meter. Daneben spielt die Durchlässigkeit des Gesteins eine Rolle.

Laut Bernd Kirschbaum vom Umweltbundesamt füllt sich das Grundwasser in den durchlässigen Lockergesteinen des Norddeutschen Tieflands oder im Karstgestein auf der Schwäbischen Alb durch Niederschlag schneller wieder auf. In kleinporigen Festgesteinen, wie zum Beispiel im Sandgestein des Thüringer Waldes, kommt das Wasser dagegen nur wenige Meter pro Tag voran, wenn überhaupt. Hohe Niederschlagsmengen kommen wegen des hohen Oberflächenabflusses nur zu einem geringen Teil dem Grundwasser zugute.

Oft macht sich der Niederschlag erst im nächsten Frühjahr oder noch später bemerkbar. Von Region zu Region ist dies also unterschiedlich.

Hier steigt das Grundwasser

Für Niedersachsen teilt der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mit, dass im Vergleich zu den Vorjahren für den Monat November viele Grundwassermessstellen normale bis sehr hohe Grundwasserstände aufweisen. Für diese erste Auswertung wurden jedoch nicht alle Grundwassermessstellen herangezogen.

Auch in Nordrhein-Westfalen ist der Anteil der Messstellen mit einem niedrigen Grundwasserstand nach Auskunft des Landesamtes rückläufig. Allerdings weist noch immer rund ein Viertel der Messstellen einen niedrigen bis sehr niedrigen Grundwasserstand auf.

Vielerorts noch keine Entwarnung

In Rheinland-Pfalz liegen die Wasserstände an fast allen Messstellen nach Aussage des dortigen Ministeriums noch unter den üblichen Werten.

Auch weiter südlich wie zum Beispiel in Bayern steigen die Stände zwar wieder an, eine Entwarnung kann aber noch nicht gegeben werden. So schreibt das Bayerische Landesamt auf Anfrage: „Bei den oberflächennahen Grundwasserstockwerken, die vergleichsweise schnell reagieren, weisen nach den jüngsten Niederschlägen aktuell nur noch rund 15 Prozent der Messstationen einen niedrigen oder sehr niedrigen Stand auf. In den tieferen Grundwasserstockwerken erfolgt eine Reaktion auf die Witterungsverhältnisse erst mit Verzögerung. Hier sind es gegenwärtig 54 Prozent.“

Kaum Anstieg in Ostdeutschland

Kaum Veränderungen zeigen sich an vielen Messstellen im Osten des Landes. Auch hier sind zwar die oberen Bodenschichten bis etwa 20 Zentimeter Tiefe ausreichend mit Wasser versorgt und auch dort reagieren Messstellen in den Tälern auf den Regen. Doch an der Mehrzahl der Grundwassermessstellen gibt es keine signifikanten Veränderungen.

Das Landesamt für Umwelt in Brandenburg rechnet damit, dass es vermutlich noch längere Zeit dauert, möglicherweise mehrere Jahre, bis im gesamten Land Brandenburg der Grundwasserstand wieder dauerhaft innerhalb des langjährigen Mittels gemessen wird.

Durch einzelne regenreiche Monate kann das große Defizit der vergangenen Dürrejahre also nicht ausgeglichen werden. Experten gehen davon aus, dass es mindestens zwei regenreiche Winterhalbjahre (November bis April) benötigt. Von einer flächendeckenden Entwarnung kann also keine Rede sein, auch wenn sich die Situation regional verbessert.




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