Der Hammer ist gefallen!
Juli 22, 2026

Boom bei…

In Erbengemeinschaften kann jeder Miterbe die Teilungsversteigerung der…
Immobilien
Juli 21, 2026

A-Städte im Vergleich:…

Berlin und Düsseldorf vorn Frankfurt am Main – In Deutschlands acht A-Städten zeigt sich…
Juli 29, 2026

Ordenschristen sind…

Weihbischof Matthias König feiert Pontifikalamt mit Ordenschristen und Missionaren…
Juli 31, 2026

Fast die Hälfte der…

– während Deutsche nachkaufen Die wichtigsten Zahlen im Überblick: – 17 % der…
Cornelia Funke mit Karl Kübel Preis ausgezeichnet
Alle Medienpreisträger mit dem Stiftungsratsvorsitzenden v.r.: Matthias Wilkes, Renate Werner, Ilka aus der Mark, Christoph Goldbeck, Laura Krzikalla,Till Krause und weitere Mitglieder des Teams von SWR und WDR. ©Karl Kübel Stiftung/Thomas Neu
  • 29. September 2023

Cornelia Funke mit Karl Kübel Preis ausgezeichnet

Von Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie

Die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie zeichnete heute die bekannte Kinderbuchautorin Cornelia Funke für ihr vielfältiges Engagement im Bereich der Kinder- und Familienförderung mit dem Karl Kübel Preis aus. Darüber hinaus verlieh sie den Dietmar Heeg Medienpreis für drei heraus-ragende Beiträge zum Thema „Familie zählt – weil zusammen mehr geht!“

Wie wichtig, wohltuend und ermutigend Zusammenhalt ist, wurde bei der Preisverleihung im Musiktheater Rex in Bensheim sehr deutlich. „Der Karl Kübel Preisträgerin Cornelia Funke ist Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung ein großes Anliegen. In ihren Büchern geht es um Freundschaft und Miteinander. Und mit ihrer Stiftung Rim of Heaven ermöglicht sie in Italien Begegnungsorte, an denen Kinder und Künstler sich entfalten und Gemeinschaft erleben können“, würdigte Matthias Wilkes, Stiftungsratsvorsitzender der Karl Kübel Stiftung, das vielfältige Engagement der 64-Jährigen. Das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro fließt in ihre Stiftung.

Sie freue sich sehr über die Auszeichnung mit dem Karl Kübel Preis, „weil er von einer Stiftung kommt, deren Arbeit ich bewundere und für unverzichtbar halte“, sagte Cornelia Funke und fügte hinzu: „Die Corona-Jahre haben leider bewiesen, wie wenig unsere Welt Kindern und ihren Familien durch schwere Zeiten hilft und wie sehr sie allein gelassen werden, obwohl sie unsere Zukunft bedeuten. Nun, da dieser Preis uns zusammengebracht hat, hoffe ich, dass er mir und der Karl Kübel Stiftung viele Ideen bescheren wird, wie wir gemeinsam Familien und all den Kindern und jungen Menschen, die diesen Mangel an Unterstützung und Wertschätzung jeden Tag schmerzlich verspüren, Orte schaffen, an denen sie sich nicht allein gelassen und gesehen fühlen.“

Wie wichtig Zusammenhalt gerade in schwierigen Situationen ist, zeigten auf besonders eindrucksvolle und berührende Art und Weise die mit dem Dietmar Heeg Medienpreis ausgezeichneten Beiträge. Aus rund 130 Bewerbungen hatte die Jury zwei TV-Dokumentationen und einen Hörfunk-Beitrag ausgewählt und mit je 3.000 Euro dotiert.

In der TV-Dokumentation „Marie will alles“ begleiten Christoph Goldbeck und Ilka aus der Mark 14 Jahre lang Marie und ihre Adoptivfamilie. Marie hat das Down-Syndrom und einen großen Wunsch: Sie möchte so leben wie alle anderen. Sie will eine Liebesbeziehung, in eine eigene Wohnung ziehen und einen Job, aber nicht in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Außerdem möchte sie irgendwann einmal Mutter werden. Manche ihrer Träume gehen in Erfüllung, andere bleiben auf der Warteliste. Der Weg ist nicht immer leicht. Weder für Marie noch für ihre Adoptiveltern. Die müssen fördern, fordern, begleiten und auch loslassen. „Was diese Familie zusammen auf die Beine stellt, zeigt echt beeindruckend, was familiäre Unterstützung bewirken kann“, so Jurymitglied Anke Makosso Makosso. Bemerkenswert sei auch, wie es dem Filmteam gelungen sei, mit Feingefühl und Respekt, aber auch ohne Angst vor schwierigen Fragen, diese Dokumentation zu produzieren.

In dem sechsteiligen Podcast „Die Flut – Warum musste Johanna sterben?“ geht es um die 22-jährige Johanna Orth, die bei der Flut im Ahrtal 2021 ums Leben kam. Anhand ihres Schicksals wird die Katastrophe und deren zum Teil mangel-hafte Aufarbeitung erzählt. Im Mittelpunkt stehen Johannas Eltern Ralph und Inka Orth, die den Verlust ihrer Tochter und die Katastrophe verarbeiten müssen. „Es entsteht aus Sicht der Jury ein großartiges, einfühlsames Hörbild“, so Jurymitglied Marc Wilhelm. Der Podcast sei „gesellschaftlich relevant, gleichzeitig temporeich, dramaturgisch wie journalistisch eine herausragende Leistung.“ Stellvertretend für das zwölfköpfige Team von SWR und WDR nahmen die beiden Headautoren Laura Krzikalla und Till Krause den Award in Empfang.

Um einen schweren Schicksalsschlag geht es auch in der TV-Doku-Serie „Stärker als der Tod“. Als Andrea Bizzotto erfährt, dass er eine unheilbare Krebserkrankung hat, ist seine Frau Maria im fünften Monat schwanger. Der 33-Jährige will seiner kleinen Tochter Giulia etwas Bleibendes hinterlassen. Er will ein Buch schreiben, damit Giulia später weiß, was für ein Mensch ihr Vater war. Für die Familie ist es eine Zeit des Ausnahmezustands. Aber sie schafft den Neubeginn. „Auch deshalb macht dieser Film wahnsinnig viel Mut und ist ein Plädoyer für das familiäre Netz – die Kraft, gemeinsam alles zu schaffen“, sagte Laudatorin Dr. Kerstin Humberg und würdigte die außergewöhnliche journalistische Leistung der Filmemacherin Renate Werner, die die Familie aus Witten vier Jahre lang mit der Kamera begleitet hat.

Weitere ermutigende Beispiele dafür, was Zusammenhalt alles bewirken kann, kamen in der abschließenden Talkrunde mit Cornelia Funke und Mitarbeitenden der Karl Kübel Stiftung zur Sprache. Bildungsreferentin Monika Gerz berichtete, wie Schüler*innen der Bensheimer Geschwister-Scholl-Schule aus vielen einzelnen Bildern zu den 17 Nachhaltigkeitszielen ein Gesamtkunstwerk schufen. „Gerade beim Thema Nachhaltigkeit wurde sehr deutlich, dass es viele Menschen braucht, um etwas zu verändern“, so Gerz. Gemeinsam mit Partnern Projekte umzusetzen, sei ein Prinzip der Arbeit der Karl Kübel Stiftung, sagte Vorstandsmitglied Dr. Aslak Petersen und fügte hinzu: „Wir freuen uns, wenn Organisationen und Institutionen gemeinsam mit uns starke Allianzen für Kinder und Familien bilden. Denn nur, wenn wir unsere Ressourcen – Know-how, Netzwerke und finanzielle Mittel – klug bündeln, können wir die Rahmenbedingungen für Kinder und Familien nachhaltig verbessern.“

Mit einem Feel-good-Medley der Musiker Nicolai Pfisterer und Peter Hinz klang die feierliche Preisverleihung aus. Sie wurde unterstützt von der Sparkasse Bensheim und Edeka Jakobi.

Für die Karl Kübel Preisträgerin war die Preisverleihung nicht der einzige Termin in der Region an diesem Tag. Begonnen hatte er für Cornelia Funke mit der Besichtigung des Drachenmuseums in Lindenfels sowie einem Besuch der dortigen Carl-Orff-Schule, wo sie Schüler*innen aus ihrem Buch „Drachenreiter“ vorlas und Fragen der Kinder beantwortete. Funke: „Für mich ist der Austausch mit Kindern immer die allergrößte Verzauberung.“


Ressort: Themen

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Blutspende
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Tempo 30 Zone

Volle Straßen, voller Terminkalender

August 21, 2026
TÜV NORD erklärt, warum Zeitdruck am Steuer oft unterschätzt wird Ein Lieferwagen steht in zweiter Reihe, die Kita-Einfahrt ist zugeparkt, und ein Abc-Schütze löst sich aus der Hand seiner Mutter und läuft los. Willkommen zurück im Alltag. Wenn Schul- und Berufsverkehr wieder zusammenkommen, wird…
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz Foto: Erzbistum Paderborn

Moralischen Maßstab im Denken und Handeln verlieren

August 21, 2026
Stellungnahme von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zu den Äußerungen des israelischen Ministers Itamar Ben-Gvir / „Auch der Feind im Krieg bleibt ein Mensch“ Jüngste Äußerungen des israelischen Ministers Itamar Ben-Gvir haben international Empörung hervorgerufen. Zurecht! Die Forderung, täglich 30…

Neuestes

Maxim Wakultschik - Licht wird Materie

Maxim Wakultschik
Große Solo-Show in der Galerie Ostendorff, Münster Mit „Light becoming Matter“ präsentiert die Galerie Ostendorff eine umfassende Soloausstellung des Künstlers Maxim Wakultschik. Rund 70…

HNF im September 2026

PIT-Hackathon
Von der Idee zum Objekt aus dem 3D-Drucker Veranstaltung im Heinz Nixdorf MuseumsForum Wer einen 3D-Drucker besitzt, greift häufig auf fertige Druckvorlagen aus bekannten Portalen zurück.…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!